Was geschehen ist
Das Familienzentrum an der Isengrundstrasse 7 ist seit 2024 der offene Treffpunkt für Eltern mit Kindern von 0 bis 4 Jahren. Hier ist niemand mit seinen Fragen, Sorgen und schlaflosen Nächten allein.
Das bietet es, an fünf Tagen pro Woche, betrieben von der Stiftung GFZ:
- Kostenloses Treffpunkt-Café
- Mütter- und Väterberatung
- Babymassage
- Bewegungsraum für Kleinkinder
- Vater-Kind-Treff
- «Zeppelin Familien startklar»: Förderung ab Geburt
Am 3. Juni 2026 hat der Grosse Gemeinderat die ab 2027 jährlich wiederkehrenden Betriebskosten von rund 109’000 Franken abgelehnt. Ohne dieses Geld muss das Zentrum Ende 2026 schliessen. Der Entscheid fiel denkbar knapp. Er kam nur zustande, weil drei Mitglieder der SP-Fraktion an der Sitzung fehlten. Gleichzeitig müssen Eltern künftig 20 Prozent mehr für die Betreuung in den Kinderkrippen und in den schulischen Horten bezahlen. Damit verlieren viele junge Familien ihren wichtigsten Anlaufpunkt in den ersten Lebensjahren.
Erst der Musikunterricht, dann die Kinderbetreuung, nun das Familienzentrum.
Gespart wird ausgerechnet bei den Jüngsten.
Unsere drei Forderungen
Wir fordern den Stadtrat und den Grossen Gemeinderat von Adliswil auf:
Finanzierung für die nächsten 5 Jahre sichern
Das Familienzentrum braucht Planungssicherheit. Wir fordern eine verbindliche Finanzierung für mindestens fünf Jahre, damit Angebote, Personal und Vertrauen nicht Jahr für Jahr auf dem Spiel stehen.
Vom Pilotprojekt zur festen Institution
Das Familienzentrum soll aus dem befristeten Pilotstatus in einen ordentlichen Leistungsauftrag der Stadt überführt werden, als anerkannter und dauerhafter Teil der Familien- und Frühförderpolitik von Adliswil.
Schluss mit dem Abbau bei Familien und Bildung
Erst der Rotstift bei der musikalischen Grundausbildung der 1. und 2. Klasse, nun die Schliessung des Familienzentrums. Wir fordern einen Stopp weiterer Kürzungen bei Kindern, Familien und früher Bildung. Dazu gehört echte Mitsprache der Betroffenen, bevor über ihre Angebote entschieden wird.
Warum sich das Familienzentrum lohnt
Ein Familienzentrum ist kein Luxus. Es ist der Ort, an dem sich frischgebackene Eltern nicht mehr allein fühlen, an dem Kinder spielend Deutsch lernen, an dem aus Nachbarn ein Netz wird, das trägt.
Manche tun ein Familienzentrum ab, als ginge es bloss darum, mit den Kindern einen Sirup zu trinken, das gehe schliesslich auch zu Hause. Eine Flasche Sirup ergibt verdünnt über zehn Liter, ein Glas davon kostet ein paar Rappen. So wenig scheint manchen ein Ort für junge Familien wert zu sein. Doch Anschluss, Beratung und frühe Förderung gibt es nicht zum Sirup-Preis.
Und das Geld wäre da. Die Stadt rechnete mit einem Defizit von 4,2 Millionen Franken. Am Ende stand ein Plus von 8,6 Millionen. Mit dem befürchteten Defizit wurde auch die Steuererhöhung begründet: Der Steuerfuss stieg von 102 auf 104 Prozent, gefordert waren ursprünglich sogar 106. Am selben Abend sprach dasselbe Parlament zudem einen Kredit für die Sanierung der Fussball-Garderoben beim Hallenbad. Bei einem Familienangebot von 109’000 Franken zu sparen, ist also keine Frage des Geldes, sondern der Prioritäten.
109’000 Franken sind für Adliswil ein kleiner Betrag. Der Verlust eines Treffpunkts für junge Familien ist es nicht. Lassen wir nicht zu, dass ausgerechnet bei den Jüngsten gespart wird.
Gesichter der Volksinitiative
Hinter dieser Volksinitiative stehen Eltern, Nachbarinnen und Nachbarn aus Adliswil. Wir engagieren uns freiwillig, weil uns dieser Ort am Herzen liegt.
«Das Familienzentrum war für mich nach der Geburt die erste Anlaufstelle.»
Name Platzhalter
Mutter & Mitinitiantin
«Hier lernen unsere Kinder spielend, und wir Eltern lernen voneinander.»
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Vater
«Junge Familien brauchen einen Ort, an dem sie nicht allein sind.»
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Nachbarin
«Was hier wächst, spart der Stadt später ein Vielfaches.»
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Grossvater
Jede Unterschrift zählt
Helfen Sie mit, das Familienzentrum Adliswil zu retten. Es dauert nur eine Minute.
✍ Volksinitiative jetzt unterschreiben